Skarpur hasst Sprühflaschen. Er ist aber Ekzemer und muss regelmäßig mit Fliegenspray eingesprüht werden. Also habe ich mich daran gemacht, ihm die Sprühflasche "schmackhaft" zu machen.
Die Methode meiner Wahl: Der "Startknopf".
Ich war anfangs skeptisch, aber das Ergebnis war erstaunlich positiv.
Nach viel Auf und Ab in den letzten Jahren und zwei Besuchen in der Tierklinik geht es Helgi jetzt besser... Aber immer noch nicht gut.
Jetzt stehe ich vor der Frage, wie es weiter geht. Hier ist ein Einblick in mein Leben mit meinem manchmal unwilligen, manchmal aber auch gut gelaunten, angeschlagenen Pferd.
Positive Verstärkung versus negative Verstärkung, Belohnung versus Bestrafung, Futterlob versus Zügel nachgeben ...
Wie hängen diese Begriffe zusammen, und wie kann ich persönlich im Training mit meinem Pferd damit umgehen? Mit diesen Fragen beschäftige ich mich schon seit einer ganzen Weile und will hier einmal vorstellen, was ich für mich persönlich an Antworten gefunden habe.
Manchmal hat das Reiterleben viele Schattenseiten: Das Pferd ist bockig und scheint undefinierbare körperliche Probleme zu haben. Die Reiterin stürzt und fällt nach einer Schuler-OP aus, wenn das Pferd gerade dringend viel Bewegung braucht. Das Pferd wird fett und ist bockig, wenn er das Fett wieder abtrainieren soll...
So ging es Helgi und mir im letzten Jahr. Hier ist die Geschichte, wie wir damit umgegangen sind
Auf meinem hochmotivierten Isländer im flotten Tölt durchs Gelände reiten: So hatte ich mir das Leben als Islandpferdebesitzerin vorgestellt. Leider läuft im Leben dieser Freizeitreiterin nicht immer alles rund. Hier ist die Geschichte, wie Helgi plötzlich die Mitarbeit verweigerte
Fußball zu Pferd ist doch was Tolles: Man nehme einen Gymnastikball, setze sich aufs Pferd und reite auf den Ball zu, so dass das Pferd den Ball mit den Beinen wegtritt und so hoffentlich ins Tor befördert.
So die Theorie. Tandri hatte andere Ideen...
Es gibt mehrere Wege, wie das Pferd das freie Folgen lernen kann. Hier ist ein Ausschnitt aus Helgis Jungpferdetagebuch, das beide Wege kurz beschreibt: Das Join-Up nach Monty Roberts, und das dem Intrinzen-Ansatz von Kathy Sierra entnommene Folgen hinter einem Target
Mein erstes Pferd Sörli und ich hatten viele Startprobleme miteinander. Zwischenzeitlich lief er auf der Weide vor mir weg und ließ sich nur aufhalftern, wenn ich ihn in die Enge trieb.
Was uns schlussendlich geholfen hat, doch nur zu einem guten Team zusammen zu wachsen, war das Join-Up nach Monty Roberts. Hier ist die Geschichte, wie das ablief.
Helgi ist manchmal ängstlich aber immer neugierig. Wenn man ihm eine Plastikplane oder einen Bälle-Vorhang zeigt, ist er sehr aufgeregt -- und will das "gefährliche" Spielzeug sofort untersuchen. Ich spiele dann mit, zeige ihm, dass die Gefahr gar nicht so groß ist, wie er denkt. Und stelle immer wieder fest: Gemeinsame kleine Abenteuer machen Spaß, verbinden und bilden (Selbst-) Vertrauen.
Hier ist die Geschichte, wie Helgi den Geschicklichkeitsparcours lieben lernte