Skarpur hasst Sprühflaschen. Er ist aber Ekzemer und muss regelmäßig mit Fliegenspray eingesprüht werden. Also habe ich mich daran gemacht, ihm die Sprühflasche "schmackhaft" zu machen.
Die Methode meiner Wahl: Der "Startknopf".
Ich war anfangs skeptisch, aber das Ergebnis war erstaunlich positiv.
Positive Verstärkung versus negative Verstärkung, Belohnung versus Bestrafung, Futterlob versus Zügel nachgeben ...
Wie hängen diese Begriffe zusammen, und wie kann ich persönlich im Training mit meinem Pferd damit umgehen? Mit diesen Fragen beschäftige ich mich schon seit einer ganzen Weile und will hier einmal vorstellen, was ich für mich persönlich an Antworten gefunden habe.
Helgi liebt Herausforderungen. Er ist nicht besonders mutig, aber extrem neugierig, was Gelassenheitsübungen für uns beide zu einem großen Spaß werden lässt. Hier sind zwei Herausforderungen, die der junge Helgi mit viel Spaß gemeistert hat: Der Regenschirm und die Gymnastikmatte
Nach einer langen Verletzungsphase müssen Helgi und ich im Training wieder ganz von vorne anfangen. Hier sind zwei Übungen auf Helgis Jungpferdetagebuch, mit denen ich Helgi wieder erklären kann, dass er meinen persönlichen Bereich respektieren muss.
Fußball zu Pferd ist doch was Tolles: Man nehme einen Gymnastikball, setze sich aufs Pferd und reite auf den Ball zu, so dass das Pferd den Ball mit den Beinen wegtritt und so hoffentlich ins Tor befördert.
So die Theorie. Tandri hatte andere Ideen...
Es gibt mehrere Wege, wie das Pferd das freie Folgen lernen kann. Hier ist ein Ausschnitt aus Helgis Jungpferdetagebuch, das beide Wege kurz beschreibt: Das Join-Up nach Monty Roberts, und das dem Intrinzen-Ansatz von Kathy Sierra entnommene Folgen hinter einem Target
Mein erstes Pferd Sörli und ich hatten viele Startprobleme miteinander. Zwischenzeitlich lief er auf der Weide vor mir weg und ließ sich nur aufhalftern, wenn ich ihn in die Enge trieb.
Was uns schlussendlich geholfen hat, doch nur zu einem guten Team zusammen zu wachsen, war das Join-Up nach Monty Roberts. Hier ist die Geschichte, wie das ablief.
Helgi ist manchmal ängstlich aber immer neugierig. Wenn man ihm eine Plastikplane oder einen Bälle-Vorhang zeigt, ist er sehr aufgeregt -- und will das "gefährliche" Spielzeug sofort untersuchen. Ich spiele dann mit, zeige ihm, dass die Gefahr gar nicht so groß ist, wie er denkt. Und stelle immer wieder fest: Gemeinsame kleine Abenteuer machen Spaß, verbinden und bilden (Selbst-) Vertrauen.
Hier ist die Geschichte, wie Helgi den Geschicklichkeitsparcours lieben lernte
Übungen vom Boden aus können für Pferd und Reiter einfacher sein als dieselbe Übung im Sattel. Hier gibt es eine kurze Einführung in die Zügelarbeit am Boden.
Als Tandri und ich für eine Geschicklichkeitsprüfung trainierten war die Pferdewippe eine Herausforderung. Nachdem er die gemeistert hatte, war Tandri aber Feuer und Flamme!
Hier ist die Geschichte, wie er das Wippen lieben lernte