In der letzten Zeit habe ich viel über das Thema "Respekt und Vertrauen" nachgedacht:
Respektiere ich Helgis Bedürfnisse zu wenig? Oder vertraue ich im Gegenteil zu stark darauf, dass er sein bestes gibt und nicht einfach nur faul ist, wenn er nicht mitarbeiten will?
Hier also aus gegebenem Anlass ein Ausschnitt aus Helgis Jungpferdetagebuch, der sich mit dem Thema Respekt und Vertrauen befasst.
Positive Verstärkung versus negative Verstärkung, Belohnung versus Bestrafung, Futterlob versus Zügel nachgeben ...
Wie hängen diese Begriffe zusammen, und wie kann ich persönlich im Training mit meinem Pferd damit umgehen? Mit diesen Fragen beschäftige ich mich schon seit einer ganzen Weile und will hier einmal vorstellen, was ich für mich persönlich an Antworten gefunden habe.
Helgi liebt Herausforderungen. Er ist nicht besonders mutig, aber extrem neugierig, was Gelassenheitsübungen für uns beide zu einem großen Spaß werden lässt. Hier sind zwei Herausforderungen, die der junge Helgi mit viel Spaß gemeistert hat: Der Regenschirm und die Gymnastikmatte
Nach einer langen Verletzungsphase müssen Helgi und ich im Training wieder ganz von vorne anfangen. Hier sind zwei Übungen auf Helgis Jungpferdetagebuch, mit denen ich Helgi wieder erklären kann, dass er meinen persönlichen Bereich respektieren muss.
Lösende Übungen können helfen, wenn das Pferd verspannt läuft und den Takt verliert. Neben den bekannteren Übungen wie das Vorwärts-Abwärts-Reiten oder Schenkelweichen gibt es noch andere Übungen, die meine Trainerin Johanna mir im Laufe von Helgis Ausbildung gezeigt hat. Hier sind zwei davon: Die Schulterkontrolle und das Tempo-Verstärken.
Ein Thema, das in meiner Arbeit mit Helgi immer wieder aufkommt, ist ein spanniger oder passiger Tölt.
Hier ist ein Ausschnitt aus Helgis Jungpferdebuch, in dem Johanna mir gute Tipps zur Lösung des Problems gibt.
Helgi ist manchmal ängstlich aber immer neugierig. Wenn man ihm eine Plastikplane oder einen Bälle-Vorhang zeigt, ist er sehr aufgeregt -- und will das "gefährliche" Spielzeug sofort untersuchen. Ich spiele dann mit, zeige ihm, dass die Gefahr gar nicht so groß ist, wie er denkt. Und stelle immer wieder fest: Gemeinsame kleine Abenteuer machen Spaß, verbinden und bilden (Selbst-) Vertrauen.
Hier ist die Geschichte, wie Helgi den Geschicklichkeitsparcours lieben lernte
Eineinhalb Jahre nach der Veröffentlichung von Helgis Jungpferdetagebuch denke ich über eine zweite Buchidee nach. Hier gibt es zu lesen, was aus der Idee entstehen soll.
Spoiler: Ausschnitte aus dem Jungpferdetagebuch werden hier im Blog erscheinen!
Übungen vom Boden aus können für Pferd und Reiter einfacher sein als dieselbe Übung im Sattel. Hier gibt es eine kurze Einführung in die Zügelarbeit am Boden.
Als Tandri und ich für eine Geschicklichkeitsprüfung trainierten war die Pferdewippe eine Herausforderung. Nachdem er die gemeistert hatte, war Tandri aber Feuer und Flamme!
Hier ist die Geschichte, wie er das Wippen lieben lernte